HORTUSWANDERWUNDERKAMMER ist ein interdisziplinäres Projekt zum Hortus Eystettenis der Lithographie-Werkstatt Eichstätt. Durch die Zusammenarbeit mit dem Forum für Sprache und Gesellschaft Japans e. V. München eröffnet sich der Blick auf den Garten in Ost und West."Hortus Eystettensis" bezeichnet den im frühen 17. Jahrhundert um die Willibaldsburg in Eichstätt angelegten Garten wie auch eine Sammlung von 366 groß dimensionierten Pflanzentafeln als Kupferstich gedruckt. Der gegenwärtige Garten wurde auf der Schmiede-Bastion der Willibaldsburg in den 1990er Jahren angelegt.Der Hortus bietet bei diesem Projekt den Ausgangsort für künstlerische Umsetzungen mit Gegenwartsmedien. Die WanderWunderKammer zeigt mit dem raumbegrenzenden Begriff der Kammer auf die Möglichkeit, von der Jetztzeit aus, unterschiedliche Welten zu eröffnen. Diese Wunderwelten erschließt man sich durch die eigene Wanderbewegung. Sie umfaßt mit der Idee des Ausstellungsparcours die räumliche Ortsbewegung. Sie weist aber auch auf das Begehbarmachen verschiedenster Zeitebenen hin. Eichstätt bietet in seiner langjährigen Geschichte einen Blick auf die Wunderkammer räumlich-öffentlicher Orte, wie auch auf geistig-geistlich geformte Zusammenhänge.Der Ausblick auf die japanische Gartenkunst eröffnet sich mit dem Zen-Garten. Dieser neue Raum ermöglicht auch die Präsentation von östlichen Formen des Ausdruckes in Bild, Tanz, Musik und Wort.
Zusammenarbeit der Lithographie-Werkstatt Eichstätt mit:
- dem Forum für Sprache und Gesellschaft Japans e. V. (München), Herr Prof. Dr. Peter Pörtner, Fr. Inge Merk
- mit der Universitätsbibliothek am Hofgarten, Frau Dr. Angelika Reich, Herr Dr. Klaus Walter Littger
- mit dem Bastionsgarten der Schloss- und Gartenverwaltung Ansbach
- mit dem Priesterseminar „Collegium Willibaldinum“, Herr Dr. Josef Gehr, Herr Lehenmeier
- mit der Medienzentrale der Diözese Eichstätt, Herr Dr. Thomas Henke
- mit der Volksbank Eichstätt