Eliot Fisk, der nicht zuletzt durch seine atemberaubende Interpretation der 24 Capriccios von Niccolò Paganini neue technische Maßstäbe auf der Gitarre gesetzt hat, gilt als einer der bedeutendsten Gitarrenvirtuosen unserer Zeit.
Geboren in Philadelphia (USA), graduierte Fisk an der Yale University, wo er u. a. bei dem berühmten Cembalisten Ralph Kirkpatrick seine Studien mit höchsten Auszeichnungen absolvierte. Danach wurde er als gerade einmal 22-jähriger mit der Gründung der Gitarrenabteilung an dieser Universität beauftragt. Fisk war langjähriger Schüler der Gitarrenlegende Andres Segovia, der ihn als „einen der größten Musiker unserer Zeit“ bezeichnete.
Er hat in allen wichtigen Konzertsälen der Welt in Recitals, als Solist mit Orchester und Kammermusikkollegen wie dem Juillard Streichquartett gespielt. Seine unzähligen CD-Einspielungen für bedeutende Plattenfirmen wie die EMI, Deutsche Grammophon etc. erhielten zahlreiche Preise.
Eliot Fisk arbeitete u. a. auch mit Musikern, wie der Sängerin Ute Lemper, dem Jazz-Gitarristen Joe Pass oder dem Flamencogitarristen Paco Peña zusammen. Fisk hat sich darüber hinaus intensiv mit der historischen Aufführungspraxis beschäftigt und wird neben Musikern wie Pablo Casals und Glenn Gould zu den „größten Bach-Interpreten unserer Zeit“ gezählt (Guitar Review). Dass man Violinliteratur von Paganini ebenso virtuos auf der Gitarren spielen kann wie verschiedene Cembalowerke, wird beim Konzert des amerikanischen Gitarristen und Gitarrenprofessors am Salzburger Mozarteum sowie am New England Conservatory in Boston an diesem Abend zu hören sein. Auf dem Programm des Konzertes stehen u. a. Werke von Bach, Scarlatti und Paganini. Konzertbeginn ist um 20 Uhr.
Zuvor gibt Eliot Fisk am Montag, 2. Juli anläßlich des 10jährigen Bestehens der Musikschule Eichstätt e. V. einen Workshop unter dem Motto „Guitar Aerobics oder die Poesie der Technik. Beginn ist um 17 Uhr. Anmeldungen unter Tel. 08421-89631.