 Domschatz- und DiözesanmuseumSchatzkammer kirchlicher Kunst Die Frömmigkeitsgeschichte des 741 gegründeten Bistums Eichstätt stellt das Museum in Plastiken, Malereien, Volkskunst und liturgischen Geräten dar. Zu den besonders wertvollen Ausstellungstücken gehören die "Willibaldsgewänder" aus dem 12. bis 15. Jahrhundert, das Rationale des Bischofs Johann von Eych (spätes 15. Jahrhundert), das Jakobsfinger-Reliquiar (um 1200), das Brustkreuz des Bischofs Joseph von Stubenberg aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, ein Walburga Hausaltar (von 1662), Erzengel Michael Torso (um 1500-1510), Muttergottes mit Kind (um 1420) und die neu erworbenen Walburgateppiche (15./16. Jahrhundert).
Funde der Ausgrabungen im Eichstätter Dom 1970/72 und hervorragende Werke der Plastik und der Malerei von der Romanik bis ins 19. Jh. sind weitere Exponate.
Die Schatzkammer birgt wertvolle Reliquiare, Kelche und Monstranzen des Bistums und prächtige Münzen des Hochstifts Eichstätt. Im Kapitelsaal, dem geschichtsträchtigsten Raum Eichstätts, wählte sechs Jahrhunderte lang das adelige Domkapitel den Bischof von Eichstätt.
Von April bis Oktober werden zahlreiche Sonderführungen und Sonderausstellungen angeboten.
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