zurück  

Presse

uv_ei_archaeopteryx.jpg

Archaeopteryx, Aquarien und Archäologische Funde

Schätze aus Jahrtausenden in den Museen auf der Willibaldsburg und im Museum Bergér Versteinerungen, “lebende Fossilien” und Fundstücke, ca. 150 Millionen Jahre alt, finden sich im Jura-Museum Eichstätt auf der Willibaldsburg und im Museum Bergér auf dem Harthof. In “ein Land vor unserer Zeit” taucht man beim Besuch der Willibaldsburg in Eichstätt. Im Jura-Museum Eichstätt werden eine Vielfalt von Exponaten aus verschiedenen Steinbrüchen, z. B. Flugsaurier und Quastenflosser gezeigt. Ein Schwerpunkt des Jura-Museums bildet ein Original des Urvogels “Archaeopteryx” und ein gefiedertes Modell, das Aufschluss über dessen wahrscheinliches Aussehen gibt. Ein Landschaftsmodell und neueste Multimedia-Präsentationen demonstrieren die Entstehung der Fossilien und Besonderheiten aus der Jura-Zeit vor rund 150 Millionen Jahren. Der Aquarienraum ist eine besondere Attraktion des Jura-Museums Eichstätt. In den Riff-Aquarien sind neben Stein- und Weichkorallen, die die Farbenpracht und Schönheit dieser faszinierenden Organismen zeigen, auch “lebende Fossilien” zu sehen: Perlboote (Nautili), Pfeilschwänze und Knochenhechte. Im Museum für Ur- und Frühgeschichte werden Exponate archäologischer Grabungen ausgestellt - Originalfundstücke aus der Steinzeit bis zum Frühmittelalter: Zum Beispiel das Skelett eines ca. 50 000 Jahre alten Mammuts, Funde zur Eisengewinnung der Kelten und Zeugnisse römischer Kultur. Unter den römischen Fundstücken befindet sich eine “Groma”. Dieses Vermessungsinstrument der Römer ist das einzige, das nördlich der Donau gefunden wurde. Museen und ihre Sammlungen geben eindrucksvoll Aufschluss über die geologische und kulturelle Entwicklung der Region um Eichstätt – der Besuch der Willibaldsburg wird so zu einem erlebnisreichen Spaziergang durch Jahrtausende. Fossile Schätze gibt es in Eichstätt zudem im Museum Bergér auf dem Harthof zu bestaunen. Dass einst 1968 auf dem Harthof ein Museum für Fossilien eingerichtet wurde, war eine logische Konsequenz. “An keinem Ort der Welt fand man in so reicher Zahl und so ausgezeichnet erhaltene Versteinerungen wie bei den Bergérs. Es wurden über 450 verschiedene Tiere festgestellt. Ammoniten, Krebse, Fische, Saurier, Insekten und Pflanzen”, schrieb man 1970 über das damals neue Museum. Diese Aussage ist inzwischen überholt, inzwischen wurden 800 Arten beschrieben, die in den Brüchen der Bergérs gefunden wurden. Auf dem Blumenberg bei Eichstätt wurde 1877 das bisher wohl schönste und dazu hervorragend erhaltene Exemplar des berühmten Urvogels “Archaeopteryx” gefunden. Von diesem wertvollsten Fund, der jemals auf dem Gelände rund um den Blumenberg entdeckt wurde, ist auf dem Harthof allerdings nur ein Abdruck zu sehen. Das Original ist in Berlin ausgestellt. Es wurde von Werner von Siemens für die zu dieser Zeit unvorstellbar große Summe von 20 000 Goldmark erworben. Er stellte es der Wissenschaft zur Verfügung und gab das Exemplar an die Berliner Universität. Wer durch die Bogenhalle des Museums Bergér schlendert, wird von der Größe mancher Fossilien überwältigt. Den Ammonit, das Wahrzeichen des Naturpark Altmühltal, gibt es in einigen Varianten zu sehen. Außerdem gibt es eine Libelle, die den Fossilien- und Museumsnamen trägt: die “bergéria inexpecta”. Sie wurde weltweit bisher nur einmal auf dem Blumenberg gefunden. Wer sich selbst auf Schatzsuche begeben will, kann im benachbarten Steinbruch am Blumenberg sein Glück versuchen. Das Werkzeug zum Fossiliensammeln kann man sich im Museum Bergér oder im Kiosk am Steinbruch ausleihen.

Pressebereich

Download

Links

Jubiläumsjahr 2008
53