 Höhepunkte heiliger PrachtSakrale Kostbarkeiten und Sonderausstellungen im Domschatzmuseum Das Eichstätter Domschatz- und Diözesanmuseum birgt die sakrale Pracht längst vergangener Jahrhunderte. Wer die Treppen zum Museum hinaufsteigt, darf sich golddurchwirkter, kostbarer Schätze gewiss sein. Entstanden aus der Sammlung eines kunstsinnigen Pfarrers, ist das Museum heute ein Hort der christlichen Kunst. Arrangiert im "Kipfenberger Stadel" und in den Barockräumen des Domkomplexes erzählt die Ausstellung von den Eichstätter Bischöfen, den beiden Heiligen Willibald und Walburga, der Kindheitsgeschichte Jesu und von der Marienverehrung. Höhepunkte unter den Exponaten sind golddurchwirkte liturgische Gewänder, besonders die "Willibaldsgewänder" aus dem 12. bis 15. Jahrhundert, das Rationale des Bischofs Johann von Eych (spätes 15. Jahrhundert), das Jakobsfinger-Reliquiar (um 1200), das Brustkreuz des Bischofs Joseph von Stubenberg aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, ein Walburga Hausaltar (von 1662), Erzengel Michael Torso (um 1500-1510), Muttergottes mit Kind (um 1420) und die neu erworbenen Walburgateppiche (15./16. Jahrhundert). Funde der Ausgrabungen im Eichstätter Dom 1970/72 und hervorragende Werke der Plastik und der Malerei von der Romanik bis ins 19. Jh. sind weitere Exponate. Die Schatzkammer birgt wertvolle Reliquiare, Kelche und Monstranzen des Bistums und prächtige Münzen des Hochstifts Eichstätt. Im Kapitelsaal, dem geschichtsträchtigsten Raum Eichstätts, wählte sechs Jahrhunderte lang das adelige Domkapitel den Bischof von Eichstätt. Von April bis Oktober werden zahlreiche Sonderführungen und Sonderausstellungen angeboten. |