 Der grüne Daumen des FürstbischofsNicht nur prachtvolle Bauten haben die einstigen Fürstbischöfe den Eichstättern hinterlassen: Auch die grüne Kunst war ihre Passion - und so ließen sie nicht nur rund um die Burg sondern auch um die Sommerresidenz der Gartengestaltung ihrer Zeit freien Lauf. Der repräsentative Barockgarten entstand ab 1735 im Anschluss an die von Gabriel de Gabrieli für den damaligen Fürstbischof Franz Ludwig Schenk von Castell errichtete Fürstbischöfliche Sommerresidenz. In Form eines grünen Rechtecks erstreckt er sich zur Altmühl hin. Drei Teile vereint dieser stimmungsvolle Garten. Pavillons und die in verschlungenen Ornamenten gewachsenen Hecken sind eine Erinnerung daran, wie der Hofgarten im 18. Jahrhundert angelegt wurde - eine Zeit, in der an den Fürstenhöfen Gartenfeste als äußerst schick galten. Später begeisterte man sich mehr für englische Landschaftsgärten, und in deren Stil wurde ein Teil des Hofgartens von den Herzögen von Leuchtenberg angelegt. Selbst ein "Arboretum" ist hier zu finden. Zu seinem außergewöhnlichen Baumbestand zählen beispielsweise Exoten wie der Mammut- oder der Trompetenbaum. |