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Detailinformationen

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Ehemaliger Domherrenhof Speth

Die geschlossene Vierflügelanlage mit einem dreiseitigen barocken Wohntrakt ist mit einem mittelalterlichen Wohn- und Wehr­turm mit barock stuckiertem Turmsaal verbunden.

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts war der Hof im Besitz des Domherm Friedrich von Brand (gestorben 1622). Um 1670 erwarb der Domkapitular und spätere Domdekan Johann Heinrich Speth von Zwiefalten den Hof und ließ ihn wohl durch Jakob Engel in der heu­tigen Form errichten. Das Familienwappen der Speth im Scheitel des Hoftores, am Fuß des Erkers und am Eingangsportal weist auf den Erbauer hin, die Jahreszahl 1675 am Portalgewände auf das Baujahr. Das Wohnhaus wurde als dreigeschossiger Giebelbau mit einem durch ein Helmdach gekrönten Eckerker im ersten Obergeschoss ausgeführt. Von dem mittelalterlichen befestigten Vorgängerbau blieb der wuchtige rechteckige Wohn- und Wehrturm bestehen, der einzige dieser Art, der sich in Eichstätt erhalten hat.

1690 wurde der Saal im vorletzten Turmgeschoss wohl durch Franz Vasallo prächtig stuckiert, er diente vermutlich als Sommerzimmer mit herrlichem Blick über die Stadt. Im 18. Jahrhundert war Bewohner des Hofes u. a. Johann Wilhelm von Hompesch, der spätere bayerische Finanz­minister. Nach der Säkularisation war der Hof zunächst in Privatbesitz, diente dann ab 1815 als Sitz des Stadt- und Landgerichts und kam schließlich nach Verlegung des Gerichts in das Residenzgebäude endgültig in Privathand. 1859 wurde die Gastwirtschaft Krone eröff­net, seit 1876 ist die Familie Emslander (Brauerei Hofmühl) Eigen­tümer.

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Eingangstor
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Eingangsstein
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Eingangstür zur Gaststube

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