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Abtei St. Walburg

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Walburga hat geholfen...

...steht es auf den unzähligen Votivgaben geschrieben. Die Kirche von St.Walburg in Eichstätt birgt das Grab der heiligen Walburga. Sie ist daher die ehrwürdigste Wallfahrtsstätte dieser besonders im Mittelalter und auch heute noch hochverehrten Heiligen.
Als im Jahre 761 ihr Bruder Hl. Wunibald in Heidenheim starb, wurde Walburga mit ihren Gefährtinnen dorthin berufen und übernahm als Äbtissin die Leitung des dortigen Benediktinerklosters, das nun nach angelsächsischem Vorbild zu einem Doppelkloster mit einem Männer- und einem Frauenkonvent wurde. Durch ihr segensreiches Wirken im Dienst an Gott und den Menschen setzte Walburga die vom Bruder begonnene Missionsarbeit fort. Der 25.Februar 779 gilt als der Tag ihres Heimgangs zu Gott. Seit dem späten 15. Jahrhundert wird Walburga mit dem Ölfläschchen, ihrem individuellen Attribut, das auf das Walburgisöl hinweist, dargestellt.

Die barocke Pfarr- und Klosterkirche St. Walburg entstand durch Martin Barbieri zwischen 1629 und 1631 auf mittelalterlicher Grundlage. Benedikt Ettl setzte 1746 den Barockturm.
Sehenswert: Reiche Innenausstattung, Hochaltargemälde von Joachim Sandrart und Johann H. Schönfeld, Gruftkapelle der Hl. Walburga mit mittelalterlicher Grabanlage (um 1450/60), unzählige Votivbilder und – gaben, Klosterladen.

Schutzengelkirche

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Ein Hauch des Himmels...

...verbreiten die 567 Engel der ehemaligen Jesuitenkirche. Die barocke Wandpfeilerkirche von Hans Alberthal zwischen 1617 und 1620 errichtet, gehört zu den frühesten Jesuitenkirchen Deutschlands und zu den bedeutendsten Sakralbauten der bayerischen Kulturlandschaft. Die reichhaltige Innenausstattung mit 567 Engelsdarstellungen in Holzplastik, Stuck, Öl- und Freskomalerei ist ein Kunst und Architektur gewordenes Credo auf Gottes Herrlichkeit. Die Gläubigen stehen somit im Inneren des monumentalen Kirchenbaus unter dem Schutz eines himmlischen Engelsheeres. Weiter sehenswert: Hochaltarbild von Johann Evangelist Holzer (1739) und die von einer mächtigen Engelsgestalt bekrönte Kanzel von Fr. Johann Veit (1731).

Kapuzinerkirche

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Das Heilige Grab von Eichstätt -

eine kulturhistorische Kostbarkeit ersten Ranges. Um 1150 entstand das Schottenkloster Hl. Kreuz das etwa bis 1450 Bestand hatte. Noch im 12. Jahrhundert Errichtung einer Nachbildung des Heiligen Grabes von Jerusalem. Zu Beginn des 16. Jh. Berufung der Kapuziner nach Eichstätt und Neubau der Kirche im einfachen Barockstil als Längskirche.
Sehenswert: Die Nachbildung des Heiligen Grabes von Jerusalem aus dem 12. Jahrhundert zählt zu den am besten erhaltenen Exemplaren weltweit und stellt demnach eine kunst- und kulturhistorische Kostbarkeit ersten Ranges dar.

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Jubiläumsjahr 2008
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