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Ensemble mit Weltruhm

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Der Eichstätter Residenzplatz ...

... gehört zu den schönsten Platzensembles Europas. Die Barockbaumeister Gabriel de Gabrieli und Maurizio Pedetti schufen ein architektonisches Meisterwerk mit dem Reiz einer strengen formalen und optischen Einheit. Wie an einer Perlenkette aufgereiht stehen prachtvolle Barockhäuser im Halbrund um die ehemalige bischöfliche Residenz, die heute das Landratsamt des Landkreises Eichstätt beherbergt.

Verspielte Brunnen plätschern zu beiden Seiten des Platzes, die goldene Mariensäule glänzt in der Sonne. Neben der platzbestimmenden Residenz, einem Gemeinschaftswerk von Jakob Engel, Gabriel de Gabrieli und Maurizio Pedetti, bilden das ehemalige Kanzleigebäude, das Generalvikariat und vor allem die Kavalierhöfe einen festlichen und schwungvollen Rahmen.

Die ehemals fürstbischöfliche Residenz

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Weiß strahlendes Treppenhaus...

...und ein Traum in Rokoko. Die dreiflügelige Anlage der ehemaligen fürstbischöflichen Residenz befindet sich auf dem Platz, auf dem vor 1022 das ehemalige Domkloster stand. Mit dem Bau der Barockanlage wurde 1700 begonnen, der Westflügel war 1702 vollendet, der Ostflügel etwas später. 1725 bis 1727 errichtete Gabrieli den Südflügel, und Mauritio Pedetti schloss die Maßnahme mit dem repräsentativen Treppenhaus und der Platzgestaltung mit Errichtung des Marienbrunnens 1777 ab.
Das Treppenhaus der ehemaligen fürstbischöflichen Residenz ist ein Werk des letzen eichstättischen Hofbaudirektors Mauritio Pedetti. Auf Sockel gestellte Putten, die vier Elemente darstellen, begleiten den Anstieg ins zweite Obergeschoss. Sie stammen wie die Stuckaturen von Johann Jakob Berg. Das Deckengemälde, "Sturz des Phaethon", vollendete Johann Michael Franz 1768.
Das Prunkstück der Eichstätter Residenz ist der Spiegelsaal im zweiten Obergeschoss. Er ist ein Gemeinschaftswerk von Mauritio Pedetti (Architekt), Johann Michael Fran (Maler) und Johann Jakob Berg (Bildhauer und Stuckator). Das große Deckengemälde zeigt in allegorischen Gestalten den Triumph der Gerechtigkeit und des Friedens.

Veranstaltungen

Literatur

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Residenzführer Eichstätt
Kleiner Kunstführer der Residenz Eichstätt
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Jubiläumsjahr 2008
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