 Sonderausstellung - und Veranstaltungen in Eichstätt zum 300. Geburtstag von Johann Evangelist Johann Evangelist Holzer (1709-1740) gehört zu den großen Meistern des 18. Jahrhunderts. Kirchen in Süddeutschland und Österreich stattete der katholische Kirchenmaler mit prächtigen Fresken aus, schuf großformatige Altarblätter und sakrale Gemälde. Nach nur wenigen Schaffensjahren hatte der in Burgeis in Südtirol geborene Künstler, der etliche Jahre in Augsburg wirkte und in Clemenswerth an der niederländischen Grenze starb, ein bedeutendes Werk hinterlassen.
In der barocken Altstadt Eichstätts lässt sich Holzers Werk in der ursprünglichen städtebaulichen Atmosphäre erleben. So wird das Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt in seine Präsentation Holzers Werke in der Schutzengelkirche, die in neuem Glanz erstrahlt, ebenso einbeziehen wie eines seiner wenigen erhaltenen Fresken in der fürstbischöflichen Sommerresidenz. Holzers prachtvolle Altargemälde in der Schutzengelkirche zeigen sich frisch restauriert. Außer dem seit langer Zeit wieder authentischen visuellen Erlebnis der reifen Kunst Holzers bieten die Forschungsergebnisse bisher nicht bekannte Einblicke in den künstlerischen Entstehungsprozess. Einen hinreißenden Rahmen für die Präsentation der großen Altarblätter Holzers bildet die Kirche Notre Dame mit ihren Fresken seines Förderers Johann Georg Bergmüller. Die berühmte Kuppelausmalung von Münsterschwarzach wird eine Computersimulation wiedererstehen lassen.
Ein lebendiges Begleitprogramm rundet die Werkschau ab, zu der ein umfangreicher Katalog erscheint.
Alle Veranstaltungen zum 300. Geburtsatg Holzers sind rechts aufgelistet. |