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Helferin bei schwerer Krankheit

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Abtei St. Walburg gedenkt des 1300. Geburtstags der Heiligen Walburga

Die Hl. Walburga wird weit über die Bistumsgrenzen verehrt. Ihre letzte Ruhestätte fand sie in der Kirche St. Walburg in Eichstätt. 2010 jährt sich der Geburtstag der Heiligen zum 1300. Mal.

Gläubige wenden sich an sie, wenn sie sich Hilfe bei schwerer Krankheit, Augenleiden, Säuglingskrankheiten und Schwangerschaftsproblemen erbitten. Walburga, im Jahre 710 in Südengland geboren, stammte aus einer vornehmen angelsächsischen Familie, aus der zwei bedeutende Missionare hervorgingen: Ihre beiden Brüder waren der Hl. Willibald, der erste Bischof von Eichstätt, und der Hl. Wunibald, Abt des Bendiktinerklosters Heidenheim.

Als Wunibald starb übernahm die Missionarin Walburga als Äbtissin zusammen mit ihren Gefährtinnen die Leitung des Klosters. Etwa 100 Jahre nach ihrem Tod am 25. Februar 779 wurden ihre Gebeine von Heidenheim nach Eichstätt überführt. 1035 wurde hier das Benediktinerinnenkloster St. Walburg ...

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Heilendes Öl

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Das Wunder des Walburgis-Öls

Seit dem 15. Jahrhundert wird die Heilige Walburga auf Heiligenbildern mit dem Ölfläschchen in der Hand dargestellt, das auf das Walburgisöl hindeutet. Die Pilger am Grab der Heiligen in der Abteikirche St. Walburg erwarten bis heute jedes Jahr mit besonderer Spannung den Tag, an dem das Walburgisöl zu fließen beginnt: Tropfen, die ihre Grabplatte seit 1042 regelmäßig - meist vom 12. Oktober, dem Tag der Überführung ihrer Gebeine nach Eichstätt, bis zum Todestag am 25. Februar - absondert, gelten als heilkräftiges "Walpurgisöl" und werden im Kloster in Fläschen abgefüllt.

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